Beratung bei Fehlgeburt, Totgeburt und plötzlichem Kindstod

Beratung bei Fehlgeburt, Totgeburt und plötzlichem Kindstod

Fehlgeburten, Totgeburten und der plötzliche Kindstod sind für Frauen/Paare immer äußerst traumatische Erfahrungen.

Manche Frauen bzw. Paare wollen nach solch einer Erfahrung so schnell wie möglich wieder ihren Alltag aufnehmen – andere brauchen Zeit und eventuell auch professionelle Unterstützung, um das Trauma zu verarbeiten und um trauern zu können. Der Umgang mit dem Verlust und die Trauerbewältigung sind sehr persönlich und unterschiedlich, es gibt kein richtig oder falsch.

Wir stehen Ihnen gerne zur Seite, wenn das Ereignis Sie, Ihre Partnerschaft oder vielleicht auch die ganze Familie belastet.

Zu Ihrer Information:

Fehlgeburt

Viele Frauen erleben eine Fehlgeburt. Ungefähr 15 % aller Schwangerschaften enden damit. Fast alle Fehlgeburten passieren in den ersten 13 Schwangerschaftswochen. Auch völlig gesunde Frauen, die zu keiner Risikogruppe gehören, können eine Fehlgeburt haben. Selbst Ärzte finden hierfür meist keinen Grund.

Totgeburt

Man geht davon aus, dass ungefähr 4 von 1.000 Schwangerschaften betroffen sind. Ein im Mutterleib verstorbenes Baby, das mehr als 500 Gramm wiegt (etwa ab der 21. Schwangerschaftswoche) gilt als Totgeburt. Man spricht auch von Totgeburt, wenn das Baby während der Geburt verstirbt.

Plötzlicher Kindstod

Wenn ein scheinbar gesundes Baby unter einem Jahr ohne Vorwarnung stirbt, spricht man vom plötzlichen Kindstod. Hierbei handelt es sich um keine Krankheit sondern vielmehr um eine Diagnose. Als mögliche Auslöser werden, neben bestimmten Risikofaktoren, auch angeborene Dispositionen (Defekt im Stammhirn, Probleme in der Regulierung des Blutdrucks) angenommen. Der plötzliche Kindstod ereignet sich in 90 % der Fälle in der ersten Hälfte des ersten Lebensjahres des Kindes und er tritt häufig nachts auf.

 


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